P.A.SCH.


P.A.SCH. ist eine familienanaloge Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung (§ 27 SGB VIII i.V.m. §§ 34, 35, 35a, 41 SGB VIII) für Mädchen.

Bei P.A.SCH. leben Mädchen von 3 bis 18 Jahren, die mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen und Zielen zu uns gekommen sind.

P.A.SCH. bietet neue Lebenschancen für Mädchen.

Der geschützte familienanalogen Rahmen bietet ein auf Dauer angelegtes und kontinuierliches Beziehungsangebot. Hier können die Mädchen einüben, bisherige Übertonungen emotional gesteuerter Reaktionen zugunsten einer rationaleren Konfliktlösung einzuschränken.

P.A.SCH. ist für die Mädchen ein lebenswerter Wohn- und Lernort, in dem sie ihre Biographie erkunden, ihre Identität formen und stabilisieren, ihre Lebensperspektiven und ihre eigene Kultur entwickeln.

Über das kontinuierliche Beziehungsangebot haben die Mädchen bei
P.A.SCH. die Lebenschance, psychisch nachreifen zu können.

Eine besondere Ressource unseres familienanalogen Angebots bei P.A.SCH. ist die gegenseitige Stärkung der Mädchen untereinander. Sie erproben im geschützten Rahmen der Gruppe verschiedene Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Alte neurotische Verhaltensweisen können so aufgelöst und zugunsten anderer, verträglicherer Handlungs- und Verhaltsweisen aufgegeben werden. Somit steht den Mädchen ein doppeltes Beziehungsangebot (Mädchen – Mädchen plus Mädchen – Pädagogin) zur Verfügung.


Der Name P.A.SCH.

P.A.SCH.
entstand aus der Bezeichnung unserer Lebens- und Arbeitsform „ Pflegenest“, bei der bis zu vier Kinder bei mir als Fachfamilie (gem. § 34 SGB VIII) lebten. Da wir den familienanalogen Grundgedanken beibehalten haben, entstand im Zuge unserer Verselbständigung zum Kinderhaus der Name P.A.SCH. : Pflegenest Andrea SCHneider.