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Personalverantwortung und -perspektiven
Der kleine und überschaubare familienanaloge Betreuungsrahmen verlangt von den PädagogInnen ein hohes Maß an Fachlichkeit. Im engen Zusammenleben ermöglichen die PädagogInnen durch größtmögliche Authentizität das Kennen lernen neuer Verhaltensformen sowie neuer Konfliktlösungs- und Bindungsmöglichkeiten.
Im dichtmaschigen Beziehungsgefüge unserer familienanalogen Jugendhilfeeinrichtung wird tagtäglich von den PädagogInnen besonders der professionelle Umgang mit Nähe und Distanz im Umgang mit den Leistungsempfängern und zunehmend auch von den Leistungsberechtigten benötigt.
Der familienanaloge Betreuungsrahmen erfordert von allen MitarbeiterInnen ein außergewöhnlich hohes Maß an professionellem Selbstverständnis. Täglich gilt es, den empfindlichen Balanceakt im professionellen Umgang mit Nähe und Distanz zu meistern.
Um den langfristig hohen Anforderungen, besonders der im Haus wohnenden Leiterin, zu begegnen, sind Maßnahmen zum Erhalt der Arbeitskraft und der Freude am Beruf erforderlich.
Hierzu zählen:
- Durchführung von Erlebnispädagogischen Wochenenden. Hier werden die Mädchen extern durch pädagogische MitarbeiterInnen betreut
- regelmäßige externe Supervision und Fachberatung
- regelmäßige Weiterbildung
- regelmäßige Fallberatung beim behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater.
Täglich gilt es, den empfindlichen Balanceakt im professionellen Umgang mit Nähe und Distanz zu meistern.
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