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Ziel ist es, die Überbetonung von emotional gesteuerten Reaktionen zugunsten einer rationaleren Konfliktlösung einzuschränken. Die Mädchengruppe wird zu einem lebenswerten Wohn- und Lernort, in dem die Mädchen ihre Biographie erkunden, ihre Identität formen und stabilisieren, ihre Lebensperspektiven und ihre eigene Kultur entwickeln. Eine besondere Ressource unseres familienanalogen Angebots ist die gegenseitige Stärkung der Mädchen untereinander. Sie erproben im geschützten Rahmen der Gruppe verschiedene Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Alte neurotische Verhaltensweisen können so aufgelöst und zugunsten anderer, verträglicherer Handlungs- und Verhaltsweisen aufgegeben werden. Somit steht den Mädchen ein doppeltes Beziehungsangebot (Mädchen – Mädchen plus Mädchen – Pädagogin) zur Verfügung.
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